Egnatia Rrogozhinë 1–1 FC Midtjylland bei der Premiere in der Ligaphase der Conference League
Egnatia Rrogozhinë trennte sich am 1. Spieltag der Europa Conference League 1–1 von FC Midtjylland und verlängerte die Serie ohne Niederlage. Die Gastgeber gingen in der 26. Minute durch ein Tor von Ildi Gruda in Führung, in der 33. Minute glich Gue-sung Cho aus.
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Gruda eröffnet, Cho antwortet
Egnatia ging in der 26. Minute in Führung. Ildi Gruda köpfte nach einer Flanke von Altin Kryeziu zum 1–0 ein. Die Gäste brauchten sieben Minuten für die Antwort. In der 33. Minute glich Gue-sung Cho ebenfalls per Kopf zum 1–1 aus, die Flanke kam von Rasmus Nissen Kristensen. Beide Tore fielen also per Kopf nach Flanken. Nach dem Ausgleich schossen die Gäste mehrmals ins Netz, doch der Schiedsrichter pfiff jedes Mal Abseits oder Freistoß, und die Tore wurden aberkannt. Es blieb bis zum Schluss beim 1–1.
Ausgeglichenes Spiel, mehr Ecken für die Gäste
Die Statistiken zeigen eine sehr ausgeglichene Partie. Egnatia hatte 52 % Ballbesitz, Midtjylland 48 %. Die Gastgeber gaben 12 Schüsse ab, die Gäste 13, aufs Tor gingen jeweils 5. Deutlicher fiel der Unterschied bei den Ecken aus: Die Gäste traten 6, die Gastgeber 2. Beide Mannschaften gingen mit Änderungen in der Startelf in das Spiel. Egnatia wechselte gegenüber dem vorigen Spiel drei Spieler in der Anfangsformation, Midtjylland gleich fünf.
Cho mit dem dritten Ligator
Held der Gäste war Gue-sung Cho, der nun 3 Ligatore in dieser Saison hat. Bester Torschütze des Teams in der Liga bleibt aber Franculino, der in 4 Spielen 2 Tore und 2 Vorlagen verbuchte. Kopfballtore sind für Midtjylland nichts Neues: 3 von 8 Treffern in dieser Saison, bei denen die Art des Tores bekannt ist, fielen per Kopf. Auf Seiten von Egnatia stach Gruda heraus, bei seinem Tor assistierte Kryeziu.
Der Kader der Dänen und Worte vor dem Spiel
Midtjylland reiste geschwächt an. Vor dem Spiel fehlten im Kader Elias Olafsson, Martin Erlic, Mikel Gogorza, Victor Bak und Magnus Jensen, und Andreas Maxsø durfte in den europäischen Wettbewerben nicht spielen. Trainer Mike Tullberg betonte vor der Partie, dass sich seine Mannschaft mehr auf sich selbst als auf den Gegner konzentriere, auch wenn er Egnatia als albanischen Meister respektiere. Ein Journalist von Tipsbladet urteilte nach dem Spiel, Midtjylland sei auf dem Platz klar besser gewesen, habe das aber nicht in viele Chancen umgemünzt.
Serie der Gäste hält, Egnatia mit Geschichte
Das Remis verlängerte die Serien beider Teams. Midtjylland ist nun seit 11 Spielen in Folge ungeschlagen und traf im 11. Spiel in Folge. Egnatia ist seit 4 Spielen in Folge ungeschlagen. Es war das erste Aufeinandertreffen der beiden Klubs überhaupt, und Egnatia debütierte in der Ligaphase eines europäischen Wettbewerbs. Der albanische Klub ist nach Skënderbeu in den Saisons 2015-16 und 2017-18 der zweite, der die Gruppenphase der wichtigsten europäischen Wettbewerbe erreicht hat.